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Buchrezension: Vom Frankophilen zum Frankophoben-Frankreichs Einfluß auf Richard Wagners Werk

16 Sep

Buchrezension: Vom Frankophilen zum Frankophoben-Frankreichs Einfluß auf Richard Wagners Werk.

Weihnachtsplätzchen bei Oma auf dem Hochwald

8 Dez

Weihnachtsplätzchen bei Oma auf dem Hochwald.

Weihnachtsplätzchen bei Oma auf dem Hochwald

8 Dez

Ruhmtörtchen

Weihnachten bei Oma auf dem Hochwald war einfach unvergesslich…alles ist noch so lebendig in meinen Erinnerungen als sei es gestern. Oma war eine zauberhafte Köchin und ich könnte es kaum erwarten, bis es bald wieder so weit war…

Ach diese schönen Weihnachtstage…da steckte auch sehr viel körperliche Arbeit dahinter bei der Opa und mein Onkel Norbert auch mithalfen…Oma hatte zwei Wochen beim intensiven Hausputz verbracht. Ich klopfte immer heftig an die Tür, denn es gab keine Klingel am 5 rue de la Foret…ich wollte sicher sein, daß die Großeltern gleich kommen würden…meistens öffnete uns Opa die Tür…Es gab solch eine Wärme in diesen einfachen Grubenhäusern, das lag bestimmt auch an der menschlichen Wärme der Leute die sie bewohnten.

Dieser wundervolle Duft, der mich empfing als sich die Tür eröffnete werde ich immer in ewige Erinnerung bis zu meinem letzten Tag erhalten…es war eine Mischung aus warmen Keksen, Zimt, Anis, Ruhm, Kirschenmarmelade. Dazu addierten sich die vielfältigen Düfte des Gänsebratens und der warmen Gemüsen.

Die Stimmung war heiter und die Gäste küssten sich.

Der Weihnachtstisch war üppig bedeckt, und es gab immer einen riesigen garnierten Fisch als Entree…

Ich war sehr ungeduldig, und konnte es kaum erwarten, bis ich meinen Mund mit Omas Ruhmtörtchen füllen konnte…

Es gibt niemand den ich kenne, der so gute Plätzchen backen kann, wie Omas handgemachte Plätzchen.

Als Kind dachte ich nur ans Naschen, aber heute bin ich dankbar für Omas hartarbeitenden Hände, die uns erlaubten, ein wundervolles Fest zu verbringen. Danke liebe Oma, sei tausendmal gedankt dafür!

Copyright© by Isabelle Esling

Widerstand im dritten Reich

17 Jun

Widerstand im dritten Reich.

Widerstand im dritten Reich

17 Jun

BildSophie 

 

Viele Leute glauben, daß ganz Deutschland aus einer Truppe von dummen Mitläufern bestand. Das Gegenteil ist wahr-und ich möchte heute in diesem Artikel diese Menschen( wenn auch nicht alle hier gennant werden)begrüßen, die die Freiheit einer Nation über ihr eigenes Leben zu schätzen wußten.

 

 

 

 

 

Man mußte schon damals viel Mut haben, um Widerstand gegen Hitler undseine Regierung zu leisten. Meine Oma, war Deutsche, lebte zwar im französischen Grenzgebiet, aber sie hat mir immer mitgeteilt, wie gefährlich diese Zeiten waren.

 

 

Ein Wort zu viel konnte einen zum Galgen oder ins Kz führen. Man brauchte kein Jude zu sein, um verfolgt zu werden: anderer Meinung zu sein war einfach lebens gefährlich.

 

Hans und Sophie Scholl wurden in Ulm geboren und in einerchristlichen Famile aufgezogen. 

 

 

 

Dennoch faszinierte sie die Hitler Jugend undsie wurden dort eifrige Mitglieder, bis sie bemerkten, wie sie manipuliertwurden und wie ihre Freiheit eingeschränkt wurde. Die Nazi Ideologie schienauch mit  den Grundprinzipien des Christentums im totalen Widerspruch zu sein.

 

Sophie und ihr Bruder beschlossen, zusammen mit Alexander Schmorell, Widerstand zu leisten und Flugblätter um die Übeltaten des Nazismus ins Licht zu bringen.

 

Schon ab 1940 gab es auch Attentatspläne gegen Hitler. Es bildete sich eine Gruppe, die Kreisauer Kreis genannt war. Wichtige Mitgliederwaren der Graf von Moltke und Peter Yorck von Wartenburg.

 

Der Graf von Stauffenberg ist auch für sein mißlungenes Attentat gegen Hitler in 1944.

Sogar innerhalb der Wehrmacht bildeten sich Gruppen, wie dierote Kapelle, die den Absturz Hitlers planten.

 

 

Manche Priester, wie Clemens August Graf von Galen standen auf, und predigten gegen die Nazi-Ideologie.  Manchen Juden gelang es, ab 1943 einen bewaffneten Widerstand zu leisten.

 

Es gab damals in Deutschland, in diesen trüben Zeiten, Leute mit Zivilcourage.

 

 

Es ist unsere Pflicht, den jüngeren Generationen davon weiter zu erzählen. Unsere Freiheit sollten wir immer bereit sein, zu verteidigen, denn sie hat keinen Preis.

 

Copyright© by Isabelle Esling

 

Freyming-Merlebach, deutschsprechende Enklave in Frankreich

7 Jun

Freyming-Merlebach, deutschsprechende Enklave in Frankreich.

Freyming-Merlebach, deutschsprechende Enklave in Frankreich

7 Jun

carriere Freyming Merlebach

Wenn die deutschsprechenden Minderheiten in Frankreich erwähnt werden, denken die meisten Leute an das Elsaß, jedoch spricht man sehr selten von den Genzgebieten Lothringens. Dennoch bin ich dort zweisprachig aufgewachsen und die deutsche Sprache war damals ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, denn Plattdeutsch wurde trotz “ Sprachverbot“ in der Schule dauernd angewendet…

Ich habe 18 Jahre meines Lebens hier verbracht, und ich liebe diesen Ort in seiner Eigenartigkeit.
Freyming-Merlebach, auf Deutsch Freimengen-Merlebach, auf Platt-Deutsch „Menge Merlebach“ sind zwei verschiedene Städte, die 1971 offiziell zusammengebracht wurden. Seit 1643 wechselten beide Orte die Staatsangehörigkeit ständig. Deutsche und Franzosen besetzten sich, liebten sich, haßten sich, beeinflußten sich gegenseitig. Freyming-Merlebach hat viele Bräuche mit Saarbrücken gemeinsam. Das Klappern in der Osterzeit ist eins von ihnen.

Bei mir war die Beziehung zur deutschen Sprache besonders stark, denn Oma war Deutsche, und mit ihr sprach ich Hochdeutsch…ich bin stolz, eine Mischung beider Nationen zu sein, denn kulturell genieße ich Deutschland und Frankreich zusammen!

Leider hat die Abschaffung der Kohle die Nummer der Einwohner hier sehr verringert, und die meisten Leute, die dageblieben sind, pendeln zwischen „Menge-Merlebach“ und Saarbrücken, um arbeiten zu gehen.

Ich weiß nicht , wie die Lage mit den jungen Generationen im heutigen “ Menge-Merlebach“ ist, aber ich vertrete den Standpunkt, daß Freyming-Merlebach ihr Partikularismus erhalten sollte. Die Mundart war ein wesentlicher Teil meiner Kindheit „unn das war scheen“ ( und das war schön).

Copyright© by Isabelle Esling

Frühling, Frühling kehre nun ein…

1 Jun

Frühling, Frühling kehre nun ein….

Frühling, Frühling kehre nun ein…

1 Jun

kirschbaum-01

Der Frühling ist im Jahre 2013 ein sehr begehrter und lange erwarteter Gast: es gab eher Zeichen seiner Schüchternheit als Zeichen seiner Anwesenheit. Was ist denn heutzutage in ganz Europa los? Die Erde scheint sich nicht zu erwärmen, die Sonne wird von kaltem Wind begleitet, wenn sie da ist.

Ich entsinne mich noch an die heißen und sogar schwühlen Frühligen der Jahre 1977-78, als ich in meinem kurzärmligen Kleid ganz verschwitzt in einem glühenden, fast unerträglichen Schulraum unseres Gymnasiums sehr ungeduldig auf das Ende des Unterrichts wartete…das war Anfang Mai, und unser Garten war voller Blüten und Düfte.

Da lernten wir vom Lenz, vom Frühling in poetischen Versen, und sehnten uns nach den Ferien…und ich freute mich immer wenn dann das Wochenende nahe war…am Samstag ging es immer ab zu Oma. Bei Oma gab es selbsverständlich selbstgemachte Limonade, die meine Kindheitsfreundin und ich als ersehnte Labung immer mit Freude tranken…

Und trotzdem ist die Tonleiter, die sich von Lindengrün bis zu bläulichen, mittel-und dunkelgrünen Tönen in den Baumwipfeln ausbreitet, ein Beweis seiner Anwesenheit. Die Schlüsselblumen haben ihm das Tor geöffnet, die Butterblumen stellen sich hier als scheinende Wahrheit seiner Existenz. Die Vögel verstecken sich in den Büschen und rufen ihn herbei. Amsel und Drossel, Fink und Star, zwitschern und trillern, alle zusammen:

„Der Mai ist gestorben, der Juni ist schon da!“

„Der Lenz ist in Ferien, ach komme doch zu uns auf Besuch herbei!“

Copyright© by Isabelle Esling

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12 Mai

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